Eurasier von der Schwarzwaldbahn
Eurasier von der Schwarzwaldbahn

 

 Der Alfie ;-)

das ganz spezielle Thema....

 

....Alf war ÜBERHAUPT nicht geplant! Alf ist ein Belgischer Schäferhund, genauer gesagt ein Groenendael.

Er stammt ebenfalls aus dem Zwinger "von der (schwarzen) Wolfsangel". Alf wurde als Welpe ganz normal in eine Familie vermittelt. Jahrelang hörte niemand was von ihm bis im Jahr 2009. Da rief bei Frau Schanz das Tierheim aus Wiesbaden an und erzählte Alf säße bei ihnen. Familie Schanz holte ihn natürlich umgehend ab. Da Familie Schanz jedoch ein intaktes Rudel, bestehend aus einem unkastrierten Rüden und drei Hündinnen, hatte und Alf als relativ unverträglich galt stand man nun vor dem ersten Problem. Alf wurde in einer familiären Tierpension einer Freundin untergebracht und wartete auf seine Vermittlung. Täglich fuhr Familie Schanz zu ihm und unternahm Ausflüge mit ihm, um seinem Bewegunsdrang gerecht zu werden.

Insgesamt wurde er fünfmal vermittelt und jedesmal kam er zurück.

Er wurde mehrfach vermittelt, immer zu Familien die bereits vorher belgische Schäferhunde besaßen und man davon ausging, dass die nötige Erfahrung vorhanden ist den Wildfang zu beschäftigen und zu erziehen.

 

Trotzdem kam er jedes Mal wieder zurück.

 

Entweder war er angeblich zu sehr an Wild interessiert (er hatte beim Spaziergang Richtung Wald geschaut, jagt aber bis heute nicht!),einmal war er bei Glatteis plötzlich zu groß und kräftig, eine zufriedene Besitzerin musste leider in eine Sozialwohnung umziehen in der Hundehaltung nicht erlaubt war, usw., er hatte einfach kein Glück.



Lange Rede kurzer Sinn er landete wieder und wieder in der Tierpension bis diese voll war und es ein weiteres Problem gab: Wohin nun mit Alf?

Da unsere Mädels sehr verträglich sind boten wir an ihn vorübergehend zu nehmen. Nach drei Wochen waren wir eigentlich schon soweit ihn zu behalten. Da meldete sich eine Familie, die schon Belgier hatten und Alf sollte zu zwei Tervuerenmädels kommen. Wir gaben ihn ab, aber schon nach ein paar Wochen kam er zurück, da er beim spielen ein Kind versehentlich gezwickt hatte. Die Meinungen zu dem Fall gingen außeinander, der Mann sagte es sei ein Versehen, seine Frau jedoch wollte ihn loswerden. Jedenfalls wollten wir ihm noch eine Chnace geben und er zog bei uns ein. Er ordnete sich super unter, akzeptierte Kyra bedingungslos als Rudelchef. Die Umerziehung eines so staatlichen Rüden mit riesigem Selbstbewusstsein und 63 cm Schulterhöhe gestaltete sich allerdings bisschen schwieriger. Er hatte mit seiner Vergangenheit zu kämpfen, hatte Panikattacken, Verlassensangst und und und...

 

Mittlerweile geht es ihm sehr sehr gut und er ist mit jedem Tag glücklich. Allerdings ein RIESEN Unterschied zu den Eurasiern. Er braucht irre viel Auslauf und Bewegung, ständig Action und man kriegt ihn kaum müde. Ein Arbeitstier schlechthin. Während unsere Eurasier im Sommer bei Hitze nicht mal Gassi wollen rennt Alf sich bis zum Kollaps. ;-) Belgier eben.

 

Er hat sich zu einem tollen Hund "gemausert". Seine Rüdenunverträglichkeit ist zwar manchmal noch etwas anstrengend aber ansonsten macht er sich toll im Rudel. Er respektiert die Welpen, hat viel Geduld mit unseren "Youngstern" und liebt seine Menschen heiß und innig.

 

 

 

 

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© Nina Wiegand